Vortrag am Samstag, 11. April – Bilder von der Quelle bis zur Mündung

Die Hase spielt für das Emsland, Osnabrücker Land und Teile des Oldenburger Münsterlandes eine wichtige kulturhistorische Rolle – etwa für die Siedlungsgeschichte: Die Hase durchfließt die Großstadt Osnabrück und Bramsche, Bersenbrück, Quakenbrück, Löningen, Herzlake und Haselünne und mündet in der Kreisstadt Meppen in die Ems – Orte, die schon im Mittelalter Bedeutung hatten.

Der Osnabrücker Journalist und Historiker Christof Haverkamp, Vorstandsmitglied der Studiengesellschaft für Emsländische Regionalgeschichte, nimmt alle Interessierten in einem Fotovortrag mit auf eine Reise von der Quelle im Teutoburger Wald bis zur Mündung in die Ems in Meppen. Er zeigt vor allem die Auswirkungen auf Geschichte und Kultur anhand vieler Gebäude und Kunstwerke entlang der Hase, weist aber auch auf Rad- und Wanderwege hin. Die Bilder sind am Samstag, 11. April um 15 Uhr im hASETOR Kulturkino Haselünne, Hasestraße 22, zu sehen. Der Eintritt ist frei. Das Kulturkino veranstaltet den Nachmittag gemeinsam mit der Studiengesellschaft für Emsländische Regionalgeschichte. Gewünschte Getränke sind im Kulturkino zu erwerben.

Adelssitze, Klöster und Kirchen wie der Osnabrücker Dom oder die Kapelle in Bückelte wurden nahe am Fluss errichtet. Auch für die Wirtschaftsgeschichte war die Hase bedeutsam wegen der Mühlen, etwa in Aselage. Die Hase beeinflusste die Standortwahl von Unternehmen wie die Kornbrennereien in Haselünne, die viel Wasser benötigten. In Brücken spiegelt sich Technikgeschichte wider, zum Beispiel an der Hase-Hubbrücke in Meppen.

Künstler haben die Geschichte rund um die Hase oder den Fluss selbst als Motiv gewählt, so der Maler Otto Pankok. An ihn erinnert in Bokeloh ein Wanderweg am Haseufer. Der Brückenheilige Nepomuk steht als Figur neben mehreren Brücken.

Im Laufe der Geschichte hat die Hase viele Veränderungen erfahren. Die Bifurkation in Gesmold bei Melle mit der Teilung in die Hase und Else ist nicht allein natürlichen Ursprungs. Wasserbauingenieure haben den Fluss begradigt oder umgeleitet, vor allem im Rahmen der Emslanderschließung. Zum Hochwasserschutz entstanden der Alfsee und der Haselünner See. All dies wird in dem Vortrag mit beeindruckenden Bildern gestreift.

Sehen Sie dazu auch:  https://www.hasetor.de/

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Band 31 der „Emsländischen Geschichte“ liegt in wenigen Tagen gedruckt vor, so dass wir ihn der Öffentlichkeit präsentieren können.

Die öffentliche Präsentation findet statt

am Sonnabend, dem 9. November 2024, um 14.30 Uhr

im Heimat- und Freilichtmuseum Haselünne, Friedrich-Berentzen-Weg 1, 49740 Haselünne

Der neue Band der „Emsländischen Geschichte“ umfasst 512 Seiten mit 235 teils großformatigen und farbigen Abbildungen.

Die Veranstaltung beginnt mit einer gemeinsamen Kaffee- und Kuchentafel im Haus Büter des Heimat- und Freilichtmuseums neben der Stadthalle. Gegen 15.00 Uhr werden die Museumsleiterin Katja Kuhlmann und Paul Thoben als Vorsitzender der Studiengesellschaft die Veranstaltung mit Grußworten eröffnen.

Die Buchvorstellung beginnt Frau Kuhlmann, die im neuen Band mit einem Artikel über die Geschichte des Haselünner Heimat- und Freilichtmuseums und dessen Neuerwachen nach dem Ende der Corona-Pandemie vertreten ist.

Als nächstes sollte der Haselünner David Duong, der den Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten gewonnen hat, seinen Artikel vorstellen. Da er allerdings zum Festakt des Bundestags zum 9. November in Berlin eingeladen wurde, musste er sein Kommen absagen. Redaktionsmitglied Helmut Lensing wird für ihn den Beitrag kurz vorstellen.

Der Meppener Historiker und Journalist Manfred Fickers führt sodann in seine Forschungen über das Schicksal des Meppener jüdischen Friedhofs in der NS-Zeit und den ersten Nachkriegsjahren ein. Anschließend wird Helmut Lensing für den Niederländer Chris Canter dessen Beitrag über die in den östlichen Niederlanden starke Nedersaksisch-Bewegung präsentieren. Sie wollte der plattdeutschen Sprache in den 1950er-Jahren neues Leben einhauchen, wobei gerade Deutsche, insbesondere der Nordhorner Dr. Arnold Rakers, dort eine führende Rolle spielten. Auch Emsländer wie Christa Brinkers, Maria Mönch-Tegeder oder Josef Hugenberg engagierten sich hier. Ralf Tyborczyk stellt kurz seine Untersuchungen über das Leben und Wirken von Karl Friedrich Oppermann vor. Der umtriebige Eisenbahner führte über Jahrzehnte sehr erfolgreich die Bentheimer Eisenbahn und war auf Reichs- und Bundesebene bei dem Verband der Privateisenbahnen aktiv.

Nicht nur optisch ein Highlight wird der Kurzvortrag von Dr. Andreas Schüring aus Werlte. Der bekannte Tierfotograf schuf im Werlter Kirchturm eine Nistgelegenheit für ein Turmfalkenpärchen. Seine Beobachtungen illustriert er mit hervorragenden Bildern.

Im Anschluss an die Buchvorstellung bietet Frau Kuhlmann eine Führung durch das Museum an.

Wir freuen uns, wenn Sie an dieser Buchvorstellung teilnehmen würden und bitten wegen der Organisation der Verpflegung um eine formlose Anmeldung per Mail oder Telefon. Die Teilnahme ist kostenlos.

Wie üblich, bieten wir den neuen Band 31 zum verbilligten Kauf (20,- Euro) an, ebenso alte Ausgaben der Reihe „Emsländische Geschichte“ und weitere Veröffentlichungen unseres Verlags.

Band 30 der „Emsländischen Geschichte“ liegt inzwischen gedruckt vor, so dass wir ihn jetzt der Öffentlichkeit präsentieren können.

Die öffentliche Präsentation findet statt

am Sonnabend, dem 18. November 2023, um 14.30 Uhr

im Rathaus der Gemeinde Rhede, Gerhardyweg 1, 26899 Rhede (Ems).

 

Der neue Band 30 der „Emsländischen Geschichte“ umfasst 529 Seiten mit 328 teils großformatigen und farbigen Abbildungen und kostet im Buchhandel 25 Euro.

Die Veranstaltung beginnt mit einer Kaffee- und Kuchentafel. Gegen 15.00 Uhr wird Bürgermeister Jens Willerding die Buchvorstellung mit einem Grußwort eröffnen.

Christof Haverkamp erinnert kurz an unseren im Frühjahr verstorbenen Gründungsvorsitzenden Dr. Stefan Remme.

Heiko Brüning stellt seinen Beitrag über das Landwirtschaftsmuseum Rhede vor. Das Landwirtschaftsmuseum ist eines der fünf Emslandmuseen. Hier wird die mit Muskelkraft betriebene bäuerliche Arbeit präsentiert.

Anschließend führt Sarah Andrees in ihre Untersuchung über den Kontakt der einheimischen Bevölkerung zu den Häftlingen und Wachmannschaften der Emslandlager ein. Dazu wertete sie eine dazu bislang nicht beachtete Quellengattung aus – die Schulchroniken der Region Emsland/ Grafschaft Bentheim.

Der Meppener Journalist und Historiker Manfred Fickers führt uns danach in seine beiden Artikel ein. Einer beschäftigt sich mit der Frage, warum das Lager Aschendorfermoor am Kriegsende von der britischen Luftwaffe bombardiert worden ist, der andere ist eine Biografie der Pionierin für die Beschäftigung von behinderten Menschen im Emsland, Maria Mijalski aus dem Twist.

Andreas Schüring aus Werlte entführt uns in das Zentrum des Naturparks Hümmling, das Theikenmeer mit der dortigen ersten Naturparkstation. Für seinen Aufsatz hat er beeindruckende Fotos beigesteuert. Britta Albers berichtet über den Harener Bürgermeister und Politiker Hermann Wichers.

Im Anschluss bieten Heiko Brüning und Albert Vinke eine Führung durch das fußläufig erreichbare Landwirtschaftsmuseum an.

Wir freuen uns, wenn Sie an dieser Buchvorstellung teilnehmen würden und bitten wegen der Organisation der Verpflegung um eine formlose Anmeldung Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Die Teilnahme ist kostenlos.

Wie üblich, bieten wir den neuen Band 30 zum verbilligten Kauf von 20 Euro an.

Der Band 29 der „Emsländischen Geschichte“ liegt nun gedruckt vor, so dass wir ihn der Öffentlichkeit präsentieren können.

Die öffentliche Präsentation findet statt

am Samstag, dem 19. November 2022,
um 15.00 Uhr im Stadtmuseum Meppen (An der Koppelschleuse 19 a, 49716 Meppen).

Der neue Band 29 der „Emsländischen Geschichte“ hat 537 Seiten mit über hundert teils großformatigen und farbigen Abbildungen.

Was erwartet Sie im neuen Band der „Blauen Reihe“?
Es beginnt mit der Rubrik „Natur und Umwelt“. Dort stellt der Schüttorfer Gerhard Busmann mit zahlreichen hervorragenden Fotos die NABU-Naturstation „Weiße Riete“ vor, wo aus einer monotonen Ackerfläche ein Naturparadies zum Nachmachen geschaffen wurde.

Ein Schwerpunkt des neuen Bandes ist die Wirtschaftsgeschichte. Dieser Thematik ist auch der umfangreichste Beitrag des Bandes gewidmet, der sich mit der Geschichte der Textilindustrie in der Obergrafschaft vom Beginn des Ersten Weltkriegs bis zum Ende der Weimarer Republik befasst. Dr. Udo Schwabe aus Bad Bentheim untersucht dabei die Entwicklung dieses wichtigen industriellen Sektors in Schüttorf, Bentheim und Gildehaus, wobei er in den unterschiedlichen wirtschaftlichen Phasen die Geschicke jedes einzelnen Unternehmens nachzeichnet.

Hans-Hagen Nolte beschäftigt sich mit der Abr. Beckmann Werft in Papenburg und ihren Schiffen. Er erforscht damit den letzten Segelschiffbauer in Papenburg, der 1903 seine Produktion einstellte.

Dem Emslandplan und seine Bemühungen, in der direkten Nachkriegszeit auch Industrie in die Region zu holen, widmen sich der Meppener Kreisarchivleiter Erik Kleine Vennekate und der Journalist und Historiker Manfred Fickers. Sie zeigen, wie ein Unternehmen zur Baggerherstellung als Trittbrettfahrer die öffentlichen Förderungen bis zum Äußersten ausnutzte.

Zum Bereich Wirtschaftsgeschichte kann auch die lesenswerte Biographie des Neuenhauser Torffabrikanten Arnold Brill von Ingo Löppenberg gezählt werden. Brill machte sich nicht nur als innovativer Torffabrikant in Georgsdorf einen Namen, sondern auch als konservativer Widerstandskämpfer mit Verbindungen nach Berlin und in die Niederlande.

Zwei Beiträge widmen sich der Erforschung der regionalen Parteiengeschichte. Dr. Helmut Lensing setzt seine Studien zur Zentrumspartei in der Provinz Hannover während der Weimarer Republik fort. Er untersucht, wie sich die Partei zum Begehren der welfischen Deutsch-Hannoverschen Partei stellte, die Provinz Hannover von Preußen zu trennen, wozu es eine Abstimmung gab. Ein weiterer Schwerpunkt seines Beitrags ist der Konflikt der landhungrigen Heuerleute mit der in der Region dominierenden Zentrumspartei, der dazu führte, dass selbst die Grafschafter Heuerleute in Scharen zu einer linkskatholischen Splitterpartei wechselten.

Unser zweiter Vorsitzende Heinz Kleene beschäftigt sich anschließend in seinem Beitrag zur Geschichte der Zentrumspartei im Emsland 1945 bis 1955 mit der Frage, wieso das Emsland nach 1945 in Gegensatz zu anderen katholischen Regionen weiterhin eine Hochburg der Zentrumspartei war und warum die CDU hier erst mit Verzögerung die Vorherrschaft erlangte. Dabei steht vor allem die niedersächsische Schulpolitik im Fokus seiner Untersuchung.

Im Rahmen des Projekts „Emsländische Burgenfahrt“ legt Stefani Uchtmann, eine gebürtiger Schüttorferin, dar, was über die schon lange untergegangene Burg in Heede mit ihrer „1000jährigen“ Linde herausgefunden werden konnte.

Museumsleiter Burghardt Sonnenburg stellt das neue Stadtmuseum Meppen an der Koppelschleuse mit seinem Konzept und zahlreichen Illustrationen vor.

In die Endphase des Zweiten Weltkriegs führt ein Artikel von Manfred Fickers. Er rekonstruiert ein gescheitertes britisches Kommando-Unternehmen in Börgerwald unweit des Küstenkanals.

Etliche (platt-)deutsche Gedichte der Grafschafter Wilhelm Elias Hana, Carl van der Linde, Ludwig Sager und Karl Sauvagerd runden das Werk ab.

Emsländische Geschichte 29, Meppen 2022, 540 Seiten
25,- Euro
(zzgl. 4,- Euro Versandkosten innerhalb Deutschlands für ein Exemplar)
ISBN 978-3-9821831-6-9

Zu bestellen unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Das Inhaltsverzeichnis finden sie hier.

Die „Studiengesellschaft für Emsländische (und Grafschafter) Regionalgeschichte e. V.” veranstaltet in diesem Jahr wieder ihre öffentliche Tagung „Emsländische Geschichte”.

Unsere 30. Tagung findet

am Samstag, dem 27. August 2022, ab 9.30 Uhr

im Emslandmuseum

in Lingen, Burgstraße 28b, statt.

 Hierzu möchten wir Sie ganz herzlich einladen.

 Die diesjährige Tagung „Emsländische Geschichte“ beschäftigt sich in drei Vorträgen mit dem Ende des Zweiten Weltkrieges im Emsland.

 Martin Koers, einer der beiden Leiter der Gedenkstätte Esterwegen, hat sich mit dem Kriegsende in den Emslandlagern beschäftigt.

 Anschließend wird Dr. Ludwig Remling über das Ende des Zweiten Weltkrieges in Lingen referieren.

 Nach dem Mittagessen führt uns Dr. Andreas Eiynck durch das Emslandmuseum, das vor einem Jahr nach 18-monatiger Bauzeit einen großzügigen Erweiterungsbau erhalten hat.

 Das Abschlussreferat hält Joachim Eickhoff, der über die Arbeit der Vermisstengruppe IKARUS berichten wird.

 Die Tagung beginnt um 9.30 Uhr mit einem Stehkaffee und endet gegen 15.30 Uhr mit einer gemeinsamen Kaffeetafel.

 Es wird ein Tagungsbeitrag von 15 Euro erhoben. Wenn Sie an unserer Tagung teilnehmen möchten, bitte ich Sie, mir dies möglichst bald in schriftlicher Form, per E-mail oder telefonisch (04962/269) mitzuteilen.